Pflegedienst "Die Zehlendorfer"
 ambulante Pflege / Intensivpflege / Hauskrankenpflege

Pflegegrade zur Pflegebedürftigkeit ab 01.01.2017

Neue Pflegegrade ab 2017

Entsprechend dem Umfang des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von den 5 Pflegegraden (1 – 5) zugeordnet. Je nach Pflegegrad unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen.

Der Versicherte hat die Möglichkeit, gegen Entscheidungen der Pflegekasse Widerspruch einzulegen.

Pflegegrad 1

Der Pflegegrad 1 kommt nur in Betracht, wenn ab dem 1.1.2017 ein Antrag auf Pflegeleistungen gestellt worden ist, d.h. in diesen kann nicht aus einer Pflegestufe übergeleitet werden.

Den Pflegegrad 1 können künftig Versicherte erhalten, die noch viele Bereiche ihres Alltags selber meistern können, aber schon in gewissem Maß – zumeist körperlich- eingeschränkt sind und daher Unterstützung brauchen. Voraussetzung für den Pflegegrad 1 ist, dass in der Begutachtung eine geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wird (ab 12,5 bis unter 27 Gesamtpunkten im Begutachtungsinstrument). Dies wird auch Personen betreffen, die im derzeitigen System noch keine Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen können.

Mit dem neuen Pflegegrad 1 können Versicherte wichtige Leistungen der Pflegeversicherung frühzeitig in Anspruch nehmen. Durch die Einbeziehung von Pflegeberatung und z. B. die Inanspruchnahme von Entlastungsleistungen kann ggfs. Einer Verschlechterung vorgebeugt werden.

Ab dem 1.1.2017 erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1 – 5), die zuhause gepflegt werden, einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 € monatlich. Dieser ersetzt die bisherigen zusätzlichen Betreuungs- und  Entlastungsleistungen. Der Betrag ist keine pauschale Geldleistung, sondern Zweckgebunden. Er dient der Erstattung von Aufwendungen, die dem  Pflegebedürftigen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Tages oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege, von zugelassenen Pflegediensten (in den Pflegegraden 2 – 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung) entstehen. Je nach Ausrichtung der anerkannten Angebote kann es sich dabei um Betreuungsangebote(z.B. Tagesbetreuung, Einzelbetreuung), Angebote zur Entlastung von Pflegenden oder Angebote zur Entlastung im Alltag (z.B. in Form von praktischen Hilfen) handeln.

 

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 haben einen Anspruch auf Zuschüsse für bestimmte medizinische Hilfsmittel (z. B. Einmalhandschuhe) und Hilfsmittel, die den Pflegealltag erleichtern (z. B. Hausnotrufsystem).Außerdem können Zuschüsse zur Anpassung des Wohnumfeldes (z.B. altersgerechte Dusche oder Treppenlift) in Höhe von bis zu 4.000 € je Maßnahme (16.000 € für Pflege- WG´s) erhalten.

Es besteht ein Anspruch auf Pflegeberatung. Gleiches gilt für Versicherte, die zwar noch keine Leistungen der Pflegeversichrung erhalten, aber einen Antrag auf Leistungen gestellt haben und bei denen erkennbar ein Hilfe- und Beratungsbedarf besteht.

Außerdem können Angehörige oder ehrenamtlich Pflegende an kostenlosen Pflegekursen der Pflegekasse teilnehmen.

Pflegegrad 2

Voraussetzung für den Pflegegrad 2 ist, dass in der Begutachtung erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (ab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte im Begutachtungsinstrument).

Wer bereits Pflegeleistungen erhält, gelangt im Zuge der Überleitung auf die Pflegegrade ohne weiteren Antrag und ohne Begutachtung in den Pflegegrad 2 wenn er:

- ausschließlich wegen einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung dauerhaft in seiner Alltagskompetenz eingeschränkt ist (sog. Pflegestufe „0“ oder

- ausschließlich körperlich beeinträchtigt ist und Leistungen der Pflegestufe 1 bezieht.


Weitere Leistungen wie Verhinderungspflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für Ersatzpflege bis zu 6 Wochen, bei Kombination mit Kurzze4itpflege bis zu 2.418 € im Kalenderjahr). Zuschüsse für Pflegehilfsmittel(Handschuhe, Desinfektionsmittel…). (bis zu 40 € monatlich), zum barrierefreien Wohnungsumbau(bis 4.000€ je Maßnahme, bzw. 16.000 € bei WG´s.).

Leistungen bei der Tages- und Nachtpflege (bis zu 689 € monatlich) und der Kurzzeitpflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für bis zu 8 Wochen; bei Kombination mit Verhinderungspflege bis zu 3.224 € im Kalenderjahr)

Des Weiteren greife auch die unter Pflegegrad 1 genannten Leistungen zum Entlastungsbetrag von 125 € und zur Pflegeberatung.

 Pflegegrad 3

Voraussetzung für den Pflegegrad 3 ist, dass in der Begutachtung schwere Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (ab 47,5 bis unter 70 Gesamtpunkte im Begutachtungsinstrument).

Wer bereits Pflegeleistungen erhält, gelangt im Zuge der Überleitung auf die Pflegegrade ohne weiteren Antrag und ohne Begutachtung in den Pflegegrad 3 wenn er:

- Leistungen der Pflegestufe 1 erhält und   wegen einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung dauerhaft in seiner Alltagskompetenz eingeschränkt ist oder

- ausschließlich körperliche Einschränkungen haben und Leistungen der Pflegestufe 2 bezieht.

Weitere Leistungen wie Verhinderungspflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für Ersatzpflege bis zu 6 Wochen, bei Kombination mit Kurzzeitpflege bis zu 2.418 € im Kalenderjahr). Zuschüsse für Pflegehilfsmittel(Handschuhe, Desinfektionsmittel…). (bis zu 40 € monatlich), zum barrierefreien Wohnungsumbau(bis 4.000€ je Maßnahme, bzw. 16.000 € bei WG´s.).

Leistungen bei der Tages- und Nachtpflege (bis zu 1.298 € monatlich) und der Kurzzeitpflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für bis zu 8 Wochen; bei Kombination mit Verhinderungspflege bis zu 3.224 € im Kalenderjahr)

Des Weiteren greife auch die unter Pflegegrad 1 genannten Leistungen zum Entlastungsbetrag von 125 € und zur Pflegeberatung.

Pflegegrad 4

Voraussetzung für den Pflegegrad 4 ist, dass in der Begutachtung schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (ab 70 bis unter 90 Gesamtpunkte im Begutachtungsinstrument).

Wer bereits Pflegeleistungen erhält, gelangt im Zuge der Überleitung auf die Pflegegrade ohne weiteren Antrag und ohne Begutachtung in den Pflegegrad 4 wenn er:

- Leistungen der Pflegestufe 2 erhält und   wegen einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung dauerhaft in seiner Alltagskompetenz eingeschränkt ist oder

- ausschließlich körperliche Einschränkungen haben und Leistungen der Pflegestufe 3 bezieht.

Weitere Leistungen wie Verhinderungspflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für Ersatzpflege bis zu 6 Wochen, bei Kombination mit Kurzzeitpflege bis zu 2.418 € im Kalenderjahr). Zuschüsse für Pflegehilfsmittel(Handschuhe, Desinfektionsmittel…). (bis zu 40 € monatlich), zum barrierefreien Wohnungsumbau(bis 4.000€ je Maßnahme, bzw. 16.000 € bei WG´s.).

Leistungen bei der Tages- und Nachtpflege (bis zu 689 € monatlich) und der Kurzzeitpflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für bis zu 8 Wochen; bei Kombination mit Verhinderungspflege bis zu 3.224 € im Kalenderjahr)

Des Weiteren greife auch die unter Pflegegrad 1 genannten Leistungen zum Entlastungsbetrag von 125 € und zur Pflegeberatung

Pflegegrad 5

Voraussetzung für den Pflegegrad 5 ist, dass in der Begutachtung schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (ab 90 bis unter 100 Gesamtpunkte im Begutachtungsinstrument).

Unabhängig von den Gesamtpunkten im Begutachtungsinstrument treffen die Voraussetzungen für den Pflegegrad 5 auch dann zu, wenn der hilfebedürftige Menschen weder Arme noch Beine einsetzen kann, weil er seine Greif-, Steh und Gehfunktionen vollständig verloren hat. In diesem Fall besteht ein außergewöhnlich hoher Unterstützungsbedarf, der besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung des betroffenen stellt. Das kann z.B. bei Menschen im Wachkoma vorkommen.

Wer bereits Pflegeleistungen erhält, gelangt im Zuge der Überleitung auf die Pflegegrade ohne weiteren Antrag und ohne Begutachtung in den Pflegegrad 5 wenn er:

- Leistungen der Pflegestufe 3 erhält und außerdem ein außergewöhnlich intensiver Pflegeaufwand besteht (sog. Härtefall) oder

- Leistungen der Pflegestufe 3 erhält und wegen einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung dauerhaft in seiner Alltagskompetenz eingeschränkt ist oder

Weitere Leistungen wie Verhinderungspflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für Ersatzpflege bis zu 6 Wochen, bei Kombination mit Kurzzeitpflege bis zu 2.418 € im Kalenderjahr). Zuschüsse für Pflegehilfsmittel(Handschuhe, Desinfektionsmittel…). (bis zu 40 € monatlich), zum barrierefreien Wohnungsumbau(bis 4.000€ je Maßnahme, bzw. 16.000 € bei WG´s.).

Leistungen bei der Tages- und Nachtpflege (bis zu 1.995 € monatlich) und der Kurzzeitpflege (bis zu 1.612 € pro Kalenderjahr für bis zu 8 Wochen; bei Kombination mit Verhinderungspflege bis zu 3.224 € im Kalenderjahr)

Des Weiteren greife auch die unter Pflegegrad 1 genannten Leistungen zum Entlastungsbetrag von 125 € und zur Pflegeberatung